Schmerz und Schmerztherapie Hund, Katze und Pferd

Können ihr euch sicher sein das euer Tier keine Schmerzen hat?

Tiere können sich leider verbal nicht so äußern wie wir. Darüber hinaus sind sie geradezu Meister darin, sich durch Meideverhalten vor Schmerzen zu schützen oder diese zu lindern. Und zum dritten gibt es natürlich auch die Tiere, die „über den Schmerz hinweg“ immer weiter arbeiten oder spielen. Terrier zum Beispiel und auch viele Arbeitshunde. Dadurch fällt es uns Menschen schwer die Tiere richtig zu deuten und zu erkennen ob das Tier schmerzen hat.

Wie können ihr erkennen, ob euer Hund schmerzen hat?

Versucht, den Hund in einer entspannten und für ihn vermeintlich unbeobachteten Situation zu beurteilen. Gerade ein Hund der etwa unter einer Arthrose oder  einer Spondylose leidet, wird sich etwa anders hinlegen oder setzen, als er es früher getan hat. Wenn ihr eurem Hund einen Befehlt zum sitzen gebt, wird er sich nicht anmerken lassen, das er Schmerzen hat.
Im Prinzip kann jede Veränderung schon ein Anzeichen von Schmerz sein.

Es gibt natürlich noch viel mehr:

  • der Hund hinkt oder lahmt auf einem Bein 
  • sein Rücken scheint aufgekrümmt oder aufgezogen
  • er springt nicht aufs Sofa oder ins Auto 
  • er läuft weniger schwungvoll oder auch im Passgang
  • er läuft schräg oder steif
  • seine Hinterhand scheint zu schwingen, er scheint „mit dem Po“ zu wackeln
  • er setzt sich ungern oder schief
  • er liegt vermehrt auf einer Seite und vermeidet eine Belastung der anderen Seite
  • er liegt lieber als zu stehen oder zu sitzen
  • er steigt ungern Treppen

Natürlich gibt es neben diesen Verhaltensauffälligkeiten auch Lautäußerungen oder optische Veränderungen, die auf Schmerzen hindeuten können. Dazu gehören neben dem für jeden eindeutigen Jaulen oder Fiepen auch Zähneklappern, Schmatzen oder auch der vermehrte Speichelfluss.

Aber was ist nun zu tun, wenn  man den Eindruck hat, dass das eigene Tier Schmerzen hat, oder bereits wegen Schmerzen in Behandlung ist?

Als erstes solltet ihr natürlich euren Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufsuchen und nicht versuchen, auf eigene Faust etwas zu tun. Nur der Tierarzt oder Tierheilpraktiker ist in der Lage, durch eine komplette Diagnostik und hier insbesondere durch klinische Diagnose, als die komplette körperliche Untersuchung des Hundes, das Übel an der Wurzel zu packen. Hierzu gehört zum Beispiel insbesondere bei Lahmheiten eine Gangbildanalyse.

Auch eine Triggerpunktuntersuchung gehört zum üblichen Ablauf der Diagnosestellung – hier werden Verhärtungen in der Muskulatur aufgespürt, die Schmerzen verursachen.

Nach der zu klinischen Diagnose, der Gangbildanalyse und der Triggerpunktuntersuchung folgen dann bei Bedarf weitere Untersuchungen wie die Pulsdiagnostik und eventuelle Blutuntersuchungen im Labor.

Wenn die Ursache der Schmerzen gefunden ist, kann es an die Behandlung gehen. Nun entscheiden wir gemeinsam, wie weiter vorgegangen wird und ob wir noch ein Röntgenbild eines Tierarztes benötigen. Ich biete euch in meiner Praxis das komplette Spektrum ganzheitlicher Möglichkeiten an: Akupunktur, Störherdbehandlung, pulskontrollierter Akupunktur und Pulsdiagnostik, Phytotherapie und mehr.

Der ganzheitliche Weg der Akupunktur führt hierbei zu dauerhaften Erfolgen und ist so der optimale Weg zur langfristigen Heilung oder zumindest zur deutlichen Besserung der Schmerzen Ihres Tiers.

Ich habe mich auf Tieren, die im Sport eingesetzt werden spezialisiert – dies gilt beispielsweise für Windhunde, die im Rennsport aktiv sind oder auch für Hunde, die Agility laufen oder Hunde die für den Schlittenhundesport eingesetzt werden etc. Durch die Akupunktur bin ich auch in der Lage Störfelder zu behandeln die eventuell später zu Problemen oder Blockaden im Sport führen können.

Schön wäre es die Tiere öfter zur Kontrolle vorgestellt zu bekommen um so schwerere Blockaden und folgende Schiefstellungen und schlimmeres vermeiden zu können.

Vereinbart doch hierzu einfach einen Kontrolltermin 🙂